TRGS 401

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Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Rechtliche und wirtschaftliche Fragen, statistische Daten, Technische Regeln.

Die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) geben den aktuellen Stand der Wissenschaft (gesicherte Erkenntnisse) zu Tätigkeiten mit Gefahrstoffen wieder. Die TRGS 401: Gefährdung durch Hautkontakt – Ermittlung, Beurteilung, Maßnahmen behandelt den aktuellen Stand zu Gefährdungen der Haut im Beruf und entsprechenden Präventionsmaßnahmen. Unter Feuchtarbeit wird sowohl Okklusion durch feuchtigkeitsdichte Handschuhe als auch der Kontakt zum feuchten Milieu verstanden.

Definition von "Feuchtarbeit" nach TRGS 401

Der Umgang mit Wasser, feuchten Medien und das Tragen von Handschuhen sind eine wesentliche berufliche Hautbelastung. Der Begriff der Feuchtarbeit ist in der TRGS 401 definiert:

Tätigkeiten, bei denen die Beschäftigten einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit, d. h.

  • regelmäßig mehr als 2 Stunden mit ihren Händen Arbeiten im feuchten Milieu ausführen oder
  • häufig bzw. intensiv ihre Hände reinigen müssen oder
  • einen entsprechenden Zeitraum feuchtigkeitsdichte Schutzhandschuhe mit Okklusionseffekt (Wärme- und Flüssigkeitsstau) tragen.

Feuchtarbeit und berufliche Hauterkrankungen

Die Feuchtarbeit ist eine der häufigsten Ursachen für berufliche Hauterkrankungen und führt zu den hohen Fallzahlen bei Friseuren, Reingungspersonal, Pflegebereich etc.

Hautschutzprodukte für diese Gefährdung finden sich unter Hautschutzmittel_bei_wässrigen_Arbeitsstoffen/Feuchtarbeit


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