Reibekörper Walnussschalenmehl

Aus beruflicher-Hautschutz.de

Wechseln zu: Navigation, Suche

Reibekörper Walnussschalenmehl

Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Hautreinigungsprodukte, Inhaltsstoffe, Produktinformationen, Hersteller, Händler.

Die Rohstoffquelle für diesen Naturstoff sind die ausgereiften Samenschalen des Walnußbaums (botanischer Name: juglans regia). Bei der Herstellung von Walnußschalenmehlen, wie sie als Reibekörper in Handreinigungsprodukten verwendet werden, kommen ausschließlich ausgereifte, naturbelassene und unkonservierte Walnußschalen zum Einsatz. Walnußschalenmehl wird auch als Reibekörper in Handreinigern eingesetzt.

Walnußschalenmehl ist ein nachwachsender Rohstoff. Es steht nicht in der Allergieliste, die als Anlage zur MAK- und BAT- Werteliste von der Deutschen Forschungsanstalt herausgegeben wird (Universität Hamburg). Anzumerken bleibt die Tatsache, daß Walnußschalenmehl Chinon-Derivate enthält. Chinone, Harze, Terpene, Phenole und Gerbstoffe sind toxikologisch und allergologisch relevante Bestandteile bei den in der Kritik stehenden Holzmehlen. Die starken Verkrustungen und Kanten des Korns nach dem Mahlprozeß führen zu übertrieben hohen Kratz- und Scheuerwirkungen. An der Walnußschalenoberfläche laufen Oxidations- und Polymerisationsprozesse ab, wodurch sich die Schale vor zu schneller Verrottung schützt (Dunkel – Schwarzfärbung), im Blick auf die biologische Abbaubarkeit ein weite- rer Nachteil gegenüber dem nachfolgend dargestellten Maiskolbenmehl.

Quelle: Herwe GmbH, Reibekörper in Fließpasten zur Handreinigung, abgerufen am 06.04.2015


Disclaimer: beruflicher-Hautschutz.de befindet sich aktuell in der Testphase! Dieser Text entspricht noch nicht unserem Anspruch! Wir sind ein Portal "von Experten, für Experten" und sind auf den Beitrag Freiwilliger angewiesen.
Wollen Sie mehr erfahren oder sich aktiv einbringen? favicon.png Informationen zur Community und Anmeldung