Reibekörper Kunststoff Polyethylen (PE) und Polyurethan (PUR)

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Reibekörper Kunststoff Polyethylen (PE) und Polyurethan (PUR)

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Tenside allein reichen nicht aus, um stark haftende Verschmutzungen  auf der Haut durch Bitumen, Klebstoffe, Harze, Schmieröle, etc.  gründlich zu entfernen. Besonders in den Hautfalten setzen sich die Verschmutzungen fest. Deshalb bedarf es zusätzlicher Hilfsmittel, wie zum Beispiel Reibekörper. 

Häufig werden Reibekörper aus Kunststoff eingesetzt, und zwar feingemahlene Polyethylene (PE) oder Polyurethane (PUR / PU). Basis für die Herstellung ist das nur entlich zur Verfügung stehende Erdöl.


Wirkung

Durch standardisierte Herstellungsprozesse, einstellbare Kornverteilung und Härte, niedrige Dichte (und damit keiner Gefahr der Rohrverstopfung) und geringer Scharfkantigkeit erreicht man eine konstante Produktqualität, die das Rezeptieren in Grobreinigern erlaubt. Eine Kornverteilung mit einem Hauptanteil im Bereich von 100 bis 200 µ hat sich wegen der guten Hautverträglichkeit als sinnvoll erwiesen.

Polyuretane bieten eine bessere Reinigungswirkung, sind dafür aber besonders bei unsachgemäßer Anwendung stärker abrasiv als Polyethylene.

Die biologische Abbaubarkeit der Kunststoffreibekörper ist stark eingeschränkt. Sie werden seit den 70er Jahren verwendet. In Kläranlagen kann man die Reibekörper nicht auffangen. 


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