Latexhandschuhe und Allergiegefahr

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Latexhandschuhe und Allergiegefahr

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Von Einamlhandschuhen bzw. Latexhandschuhen geht eine große Allergiegefahr aus.

Quelle Wikipedia

Ein Einmalhandschuh wird zum einen von Personen im Gesundheitswesen eingesetzt, um sich selbst und die Patienten vor Infektionen zu schützen, zum anderen kommen die Handschuhe im Laboralltag in biotechnologisch arbeitenden Labors, in Chemielabors, in der Reinigung, in der Lebensmittelindustrie und beim Verkauf von Lebensmitteln, im Friseurhandwerk beim Haarefärben und in anderen Berufen zur Anwendung. Die gängigsten Materialien aus denen Einmalhandschuhe hergestellt werden sind Natur-Latex, Nitril oder Vinyl. Einmalhandschuhe aus Polyethylen (PE-Folie) werden in der Lebensmittelindustrie und im Friseurhandwerk verwendet. Einmalhandschuhe werden direkt nach der Verwendung entsorgt. Eigenschaften


Wahl des Materials

Während Latex-Handschuhe gute Beständigkeit gegen viele Säuren und Laugen aufweisen, sind sie durchlässig für Öle und viele Lösungsmittel. Nitril-Handschuhe sind gegen viele Chemikalien beständiger, besonders gegen Öle, aber ebenso durchlässig für viele Lösungsmittel wie z. B. Aceton oder Dichlormethan. Die Durchdringzeit hängt auch von der Materialdicke ab, die bei Einmalhandschuhen in der Regel nicht sehr groß ist. Ein weiteres Kriterium für die Wahl des Materials kann eine Latexallergie sein, die durch Proteingehalte über 30 μg/g im Naturlatex durch Einmalhandschuhe ausgelöst werden kann.

Risiken beim längeren Tragen von Latexhandschuhen

Das längere Tragen von feuchtigkeitsdichten Handschuhen führt zu einem Wärme- und Feuchtigkeitsstau und zum Aufquellen der Hornschicht, was eine Mazeration der Haut bewirkt und als ‚Waschfrauenhände‘ bezeichnet wird. Daher sollte ein längeres Tragen vermieden werden (TRGS-401).

Größe und Form

Einweghandschuhe gibt es in verschiedenen Größen, z. B. XS-XL; man unterscheidet zwischen Handschuhen, die man gleichermaßen auf der linken als auch auf der rechten Hand tragen kann (medizinische Untersuchungshandschuhe sowie Chemiekalienschutzhandschuhe), sowie Handschuhen mit passgenaueren, anatomisch geformten Größen, bei denen jeweils ein linker mit einem rechten im Paar verpackt ist. Operationshandschuhe sind üblicherweise anatomisch geformt.

Man unterscheidet sterile und unsterile Handschuhe. Unsterile Handschuhe werden größtenteils in Paketen mit 100 Stück vertrieben, sterile Handschuhe sind im Paar verpackt, meist handelt es sich um Operationshandschuhe.


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