Hautkrebs

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Hautkrebs wird häufig als Oberbegriff für verschiedenste Hautkrebsformen verwendet. Auf dieser Seite wird ein Überblick über ausgewählte, im beruflichen Kontext relevante, Diagnosen gegeben sowie auf die entsprechenden Seiten verwiesen.

Warum spielt Hautkrebs auch im beruflichen Bereich eine Rolle?

Spätestens durch die Anerkennung von multiplen aktinischen Keratosen und Plattenepithelkarzinomen der Haut ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und bestimmten Formen von Hautkrebs bestehen kann. Im genannten Fall ist die solare UV-Strahlung der kausale Faktor, der die Genese beeinflusst. Schon seit langem ist darüber hinaus bekannt, dass Hautkrebserkrankungen durch berufliche Einflüsse wie Teer, Rohparaffin, Anthrazen oder Pech ausgelöst werden können (anerkannt als BK-Nr. 5102). Ein Einführung zum Thema "Berufsbedingter Hautkrebs durch natürliche UV-Strahlung" finden Sie hier: Beruflicher Sonnenschutz und Hautkrebs.

Nachfolgend soll durch kurze Texte ein Überblick über verschiedene Hautkrebsformen gegeben werden. Auf den jeweiligen Seiten finden Sie weiterführende Informationen sowie Verweise auf weitere hilfreiche Quellen im Internet.

Aktinische Keratosen

Aktinische Keratosen, die auch als Carcinoma in situ bezeichnet werden, sind eine auf die Epidermis beschränkte, also intraepidermale Präkanzerose der Haut. Sie stellen ein nicht-invasives Frühstadium, beziehungsweise eine Vorstufe des nicht-melanozytären Hautkrebses, vor allem des invasiven Plattenepithelkarzinoms dar. Wichtigster ursächlicher Risikofaktor für die Entstehung einer aktinischen Keratose ist, wie beim Plattenepithelkarzinom auch, die Exposition gegenüber solarer UV-Strahlung. Aktinische Keratosen werden daher häufig auch als solare Keratosen bezeichnet. Die häufigsten Lokalisationen von aktinischen Keratosen entspricht aus diesem Grund der des Plattenepithelkarzinoms. Weiterführende Links finden Sie aufgelistet auf folgender Seite: Aktinische Keratose.

Plattenepithelkarzinom (weißer Hautkrebs)

Plattenepithelkarzinome, die auch als spinozelluläre Karzinome bezeichnet werden, sind lokal destruierend wachsende, maligne Veränderungen der Haut. Sie entstammen der Basalzellschicht der Epidermis (Oberhaut), speziell den Keratinozyten.Plattenepithelkarzinome treten fast ausschließlich an chronisch stark lichtexponierten Körperstellen, sogenannten Sonnenterrassen (Kopf, Hals, Gesicht, Dekolleté, Arme, Handrücken und Lippe), auf. Siehe zu diesem Thema ebenfalls: Plattenepithelkarzinom (weißer Hautkrebs).

Plattenepithelkarzinome und aktinische Keratosen durch natürliche UV-Strahlung sind anerkannt als Berufskrankheit unter der BK-Nr. 5103.

Malgines Melanom (schwarzer Hautkrebs)

Das maligne Melanom der Haut (der schwarze Hautkrebs) ist die bösartigste Form von Hautkrebs. Diese Form bildet sich aus den pigmentbildenden Zellen des Körpers - den sogenannten Melanozyten. Während beim Plattenepithelkarzinom und den aktinischen Keratosen der Haut vor allem andauernde (oft jahrelange) UV-Belastung für die Genese verantwortlich ist, spielen beim malignen Melanom insbesondere die starke UV-Belastung mit wiederkehrenden Sonnenbränden (vor allem im Kindesalter) sowie eine Veranlagung (Vererbung) eine wichtige Rolle. Hilfreiche Links zum Thema - auch für Betroffene - gibt es hier: Malignes Melanom.