Grundlagen der Hautpflege

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Die Hautpflege ist die dritte Säule des Systematischen Hautschutzes. Auf dieser Seiten finden Sie alle Informationen rund um das Thema Hautpflege.


Allgemeine Einführungen zum Thema Hautpflege

Die Hautpflege (durch Hautpflegecremes; engl. Repair) leistet einen Beitrag zum Erhalt bzw. zur Wiederherstellung der Barrierefunktion der Hornschicht. Der Bundesverband Hautschutz stellt im Rahmen der BVH Info-Reihe Nr. 9 folgende Anforderungen an Hautpfelgemittel, die sich im Wesentlichen aus den Eigenschaften der natürlichen Barrierefunktion der Haut ab:

  • Erhalt der Hautelastizität;
  • Rückführung von Fett und Feuchtigkeit;
  • Vermeidung der Austrocknung;
  • Vermeidung der Hautalterung.

Hautpflegemittel sollten vor allem in der arbeitsfreien Zeit Anwendung finden. Darüber hinaus sollten Pflegecremes ausschließlich auf saubere und trockene Hautpartien aufgetragen werden. Die Erfahrung zeigt, dass die Anwenderakzeptanz von Hautmitteln einen großen Einfluss auf die Anwendung nimmt. Das bedeutet, dass Hautpflegemittel im besten Fall schnell einziehen und sich leicht verteilen lassen.

Eine Regeneration der Hautbarriere ist im Hinblick auf die Gesunderhaltung der Haut von großer Bedeutung. Die Haut eines arbeitenden Menschen wird durch Schmutz- und Schadstoffe sowie mechanische Einwirkungen ständig belastet. Hautschutz soll diese Belastungen verhindern oder wenigstens reduzieren. Ziel der Hautpflege ist der Erhalt und die Regeneration der Barrierefunktion der Hornschicht.

Welches ist das richtige Hautpflegemittel für mich?

Je nach Hautzustand ist die Anwendung verschiedener Pflegecremes angebracht. Bei trockener (sebostatischer) Haut eignen sich eher fettreichere Produkte sowie Produkte, die einen hohen Anteil an Substanzen enthalten, die zur Feuchterhaltung der Haut beitragen (sog. Feuchthaltefaktoren (NMS)). Ist die Haut von vornherein fettig (seborrhoisch), sollten fettarme Produkte angewendet werden. Bei der Auswahl des richtigen Hautpflegemittels sollten außerdem bekannte Sensibilisierungen bzw. in den Produkten enthaltene Allergene berücksichtigt werden. Parfürmierte Hautpflegemittel sollten, insbesondere bei vorgeschädigter Haut, gemieden werden - hier droht Allergiegefahr.