Gefährdungsbeurteilung

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Bei der Gefährdungsermittlung geht es darum, bedeutende gesundheitliche Gefahren zu identifizieren, zu bewerten und zu verhindern. Die Hände betreffend bedeutet dies: Verhinderung der perkutanen Aufnahme von Stoffen sowie Vermeidung von Hautirritationen und Hauterkrankungen durch Verhinderung des Stoffkontaktes durch Hautschutzmittel (bedingt) und insbesondere durch das Tragen von Schutzhandschuhen.

Quelle: Bundesverband Handschutz e.V.,  BVH Inforeihe 5 , abgerufen am 02.04.2015

Gefährdungsbeurteilung und Schutzmaßnahmen

Die Gefahren für die Haut sind durch eine Gefährdungsbeurteilung gemäß § 5 Arbeitsschutzgesetz zu ermitteln. Häufig sind an Arbeitsplätzen folgende Gefahren anzutreffen:

  • Gefahrstoffe mit ätzenden, reizenden oder sensibilisierenden Eigenschaften
  • Mechanische Einwirkungen
  • Feuchtarbeit
  • Kälte oder Hitze
  • UV-Strahlung
  • Längeres Tragen von feuchtigkeitsdichten Handschuhen
  • Häufige und intensive Hautreinigung

Aus den ermittelten Gefahren sind vom Arbeitgeber die zu treffenden Schutzmaßnahmen abzuleiten. Diese können sein:

  • Substitution - Ersatz des gefährlichen Stoffes durch einen ungefährlicheren Stoff
  • Technische/Organisatorische Maßnahmen - Trennung Mensch / Gefährdung zum Beispiel durch Kapselung
  • Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Schutzhandschuhe, Hautschutz

Da für die Gefährdungsbeurteilung und die Auswahl der Schutzmaßnahmen oftmals arbeitsmedizinische Grundkenntnisse erforderlich sind, sollte der Betriebsarzt hinzugezogen werden.


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