Grundlagen zum Hautschutz

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Mit diesem Stichwort verknüpfte Kategorie(n): Grundlagen zu Haut, berufliche Hauterkrankungen und Prävention, Prävention.

Der Hautschutz ist die erste Säule des Systematischen Hautschutzes. Auf dieser Seiten finden Sie alle Informationen zu den nachstehenden Fragestellungen.


Allgemeine Einführungen zum Thema Hautschutz

Hautschutz kann auf unterschiedliche Weise realisiert werden. Eine zentrale Maßnahme ist die Anwendung von Schutzhandschuhen. Darüber hinaus können Hautschutzmittel einen wichtigen Beitrag zum Hautschutz leisten. Ziel des Hautschutzes ist es, die Entstehung von Hauterkrankungen (z. B. Ekzemen, Allergien oder Hautkrebs) bzw. Hautschädigungen durch den Einsatz von geeigneten Schutzmaßnahmen zu verhindern (siehe hierzu: Primärprävention). Im engeren Sinne wird der Begriff des Hautschutzes insbesondere im Rahmen des beruflichen Gesundheitsschutzes verwendet ("Hautschutz am Arbeitsplatz"). Hautschutz ist aber auch im privaten Bereich, z. B. bei der Haus- oder Gartenarbeit sowie bei Sport und Hobby von zentraler Bedeutung, denn auch außerberufliche Belastungen können die Haut nachhaltig schädigen.

Die Prophylaxe von Hauterkrankungen kann durch den Einsatz von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) in Form von Handschuhen oder Hautschutzmitteln (ggf. auch milde Reinigung und regenerative Pflege) erfolgen. Neben dem Einsatz von PSA ist aber auch die Umsetzung von organisatorischen Maßnahmen bei der Gestaltung der Arbeitsprozesse ein wichtiger Bestandteil des betrieblichen Hautschutzes. So gilt es z. B. Materialien, Hilfsmittel und Arbeitsplätze so zu gestalten, dass die Belastung und Gefahren für die Haut möglichst gering sind.

Welches ist das richtige Hautschutzmittel für meine Tätigkeit?

Die Auswahl eines Hautschutzmittels ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Neben evtl. vorhandenen Allergien gegen bestimmte Inhaltsstoffe hat die Art der beruflichen Tätigkeit großen Einfluss auf die Wahl des Hautschutzmittels. Man unterscheidet verschiedene (berufliche) Einwirkungen, z. B.

  • UV-Strahlung (z. B. beim Schweißen oder bei Tätigkeiten im Freien)
  • wässrige/wasserlösliche Arbeitsstoffe und Feuchtarbeit (z. B. bei langen Handschuhtragezeiten oder häufigem Kontakt zu Wasser)
  • starke wasserunlösliche (ölige) Verschmutzungen (z. B. bei Kontakt zu Ölen oder Fetten)
  • Kontakt zu Lebensmitteln (z. B. im Nahrungsmittel oder Gaststättengewerbe).

Offensichtlich ist, dass die verschiedenen Tätigkeitsbereiche unterschiedliche Anforderungen an ein Hautschutzmittel stellen. Weiterführende Informationen sowie konkrete Produkte finden Sie auf den nachfolgenden Seiten aufgelistet:

Hilfestellungen zur Auswahl von Hautschutzmitteln finden Sie hier. Neben der Auswahl des richtigen Hautschutzmittels ist die korrekte Anwendung, sowohl zum Beispiel der Handschuhe, als auch der Hautschutzcremes von zentraler Bedeutung. Ob Ihre Hautschutzcreme auch unter Handschuhen getragen werden darf, gibt in der Regel der Hersteller an. Weitere Informationen zu Hautschutzmitteln unter Schutzhandschuhen finden Sie außerdem hier. Tipps zum richtigen Eincremen der Hände sind auf der Seite "Richtiges Eincremen mit Hautschutzmitteln" für Sie zusammengefasst.

Weitere Stichworte auf beruflicher-Hautschutz.de

Übersicht Stakeholder

Beteiligte Gruppen im Bereich des Hautschutzes: Arbeitnehmer (Betroffener), Arbeitgeber, Berufsgenossenschaft, Arbeitsmediziner, Dermatologe, Hersteller, Verbände, Sicherheitsingenieur etc.

Verwandte und übergeordnete Themen/Kategorien:

Beruflicher Hautschutz ist mit einer Reihe von Themen verwandt, u.a. Dermatologie, Gesundheit, Arbeitssicherheit, Persönliche Schutzausrüstung (PSA), Kosmetik und Prävention.